Eurorackmodul – Sparta Delay

Bedienungsanleitung im PDF-Format

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Sparta Delay Funktionsdiagramm
Sparta Delay Funktionsdiagramm
Sparta Delay side view
Sparta Delay Seitenansicht – Tiefe nur 30 mm
Sparta Delay front view
Sparta Delay Eurorack Modul

Sparta Delay

Der günstige und clevere Delay-Klassiker mit Delaytime-CV, geziehlter Übersteuerung, Tone-Filter und Punch-In / Trails-Funktion.

Das Sparta Delay basiert auf dem PT2399 IC von Princeton und bietet mit geringem Aufwand ein sehr leistungsfähiges Eurorack-Delay mit Charakter. Unserem ersten Modul haben wir einige Features mitgegeben, die es von den Mitbewerbern deutlich abhebt wie geziehlte Übersteuerung, eine clevere CV-steuerbare „Punch-In with trails“ Funktion, extrem lange Delayzeit um den Trash-Bereich PT2399 voll auszunutzen sowie einen Tone-Regler für bandpass-artige Dub-Sound Feedbacks

Sparta Delay Features

  • PT2399-basiertes Digital Delay für Eurorack Modulsysteme
  • Kinderleichte Bedienung
  • sehr geringe Bautiefe von nur 30 mm, Breite 60 mm / 12 Teileinheiten
  • schicke Aluminium Frontplatte in 2-farbigem Eloxaldruck
  • Punch-In-CV-Eingang zur punktgenauen ver-Delay-ung kurzer Passagen
  • CV-Eingang zur Modulation der Delayzeit
  • Delayzeit bis in den ‚verbotenen‘ Bereich
  • Logarithmischer Delay-Regler für feine Abstufung der Delaytime im kurzen Zeitbereich
  • Feedback bis unendlich
  • Tone-Regler für Dub-Sound Charakter
  • Mix-Regler von 100% ‚dry‘ bis zu 100% ‚wet‘ für Send-Return-Anwendungen
  • Powerbus kompatibel zu Eurorack-/Doepfer-System

Punch-In with trails

Fast jedes Delay hat einen Schalter für enable/disable um den Delayeffekt abzustellen ohne am Mix-Regler drehen zu müssen. So auch das Sparta Delay. Zusätzlich lässt sich der Delayeffekt beim Sparta Delay aber auch per CV an-/abschalten. „CV“ bedeutet übrigens „Control Voltage“ oder zu deutsch „Steuerspannung“.

Das wäre an sich noch nichts Besonderes. Unser Sparta Delay ist nun aber so konzipiert, daß ein Ausschalten nur den EINGANG des Delays muted, der AUSGANG des Delays aber immer noch in die Mix-Sektion routet, auch der Feedback-Pfad bleibt vom Enable/Disable unbeeinflusst. Bedeutet: bei hohem Feedback klingen die Echos weiter, auch bei ausgeschaltetem Delayeffekt (manche sagen dazu ‚trails‘, andere nennen es ‚tails‘). Du kannst so z.B. in einem Drumloop nur der Snare ein Echo verleihen, indem Du per CV das Delay für den kurzen Moment anschaltest (Punch-In), in welchem die Snare zu hören ist. Der Rest des Drumloops bleibt ‚trocken‘ und wird mit den Echos der Snare gemischt – cooooool.

Sendlevel

Der PT2399 Delaychip arbeitet mit 5 Volt Betriebsspannung, entsprechend ist er ausgelegt für Audiopegel der Größe 5Vpp (‚Peak to Peak‘). Klangquellen im Modularsystem haben recht häufig deutlich höhere Spannung als 5 Volt, was den Delaychip dann zu Verzerrungen treibt wenn man ihn mit solchen hohen Pegeln füttert. Wir haben daher einen Sendlevel-Abschwächer integriert. Damit kannst Du den Eingangspegel soweit herunter regeln bis das Delay unverzerrt und sauber klingt – oder eben mehr Pegel durchlassen um geziehlt mit Verzerrungen zu arbeiten. Die Übersteuerung interagiert beim „Sparta Delay“ sehr schön mit dem Feedback; laute Passagen am Delayeingang ‚drücken‘ ein hoch eingestelltes Feedback regelrecht weg.

Delay

Der wohl wichtigste Parameter eines Delays – Delaytime. Die technisch kürzeste Delayzeit des PT2399-Chips liegt bei ca. 20 ms. Du kannst mit dem Sparta Delay also keine Flanger-Sounds erzeugen, dafür ist es zu ‚langsam‘. Die maximale Zeit liegt bei etwa 2-3 Sekunden, darüberhinaus kommt zunehmend komischer Krach aus dem Chip, der allerdings viele User begeistert. Die Delayzeit wird eingestellt über ein Poti mit logarithmischer Kennlinie. So hast Du in den kürzeren Zeitbereichen – wo Fingerspitzengefühl gefragt ist um die Delayzeit etwa auf ein Songtempo einzupegeln – einen größeren Regelbereich. Die Delayzeit ist auch per Steuerspannung regelbar. Drehregler und CV-Buchse werden gemischt, Du kannst also beide gleichzeitig benutzen um z.B. den Arbeitspunkt der CV-Modulation über den Delay-Regler zu verschieben.

Tone

Mit dem Tone-Regler kannst Du die Echos des Delays deutlich einfärben. Er vollbringt keine Wunder, schliesslich besteht er nur aus 4 Bauteilen. Aber er erweitert die Klangpalette des Sparta Delay doch ungemein. In der extremen ‚High‘-Stellung verlieren die Echos zunehmend an Bass was einem sauberen Mix nur gut tun kann und obendrein herrlich Dub-mässig klingt. In der Low-Stellung bietet das Delay einen relativ ausgewogenen Frequenzgang.

Demo Video